Ratgeber

i-doit CSV-Import: Der Praxisguide

Der CSV-Import ist das meistgefragte Werkzeug in unseren Mastery-Calls: Hier entscheidet sich, ob Ihre CMDB sauber startet und gepflegt bleibt — oder verwaist. Dieser Guide bündelt, was in über 190 Coaching-Terminen dazu wirklich gefragt und gezeigt wurde.

Listeneditierung

Für schnelle Änderungen an wenigen Objekten und einzelnen Feldern direkt in der Oberfläche. Sobald es viele Objekte, Referenzen oder Multi-Value-Kategorien werden, stößt sie an Grenzen.

CSV-Import

Das Standardwerkzeug für Erstbefüllung, Massenpflege, Inventuren und die Übernahme bestehender Excel-Listen. Wiederholbar über Importprofile — und genau darum geht es auf dieser Seite.

JSON-RPC-API

Wenn Felder im CSV-Import nicht auswählbar sind (z. B. einzelne Multi-Value- oder Referenzfelder) oder Aktualisierungen automatisch laufen sollen, führt der Weg über die API bzw. Werkzeuge wie n8n.

Vorgehen

Der bewährte Ablauf: Report als Vorlage

Der wichtigste Praxistipp aus den Calls: Starten Sie nicht mit einer leeren Excel-Tabelle, sondern lassen Sie i-doit die Struktur vorgeben.

  1. Report bauen: Im Report Manager einen Report auf den Ziel-Objekttyp mit genau den Feldern anlegen, die Sie importieren wollen. So sehen Sie die vollständige Feldstruktur — inklusive der Felder, die man leicht vergisst (bei Host-Adressen etwa Netz, Adressvergabe, primär, aktiv).
  2. Als CSV exportieren und als Vorlage nutzen: Die Spaltennamen passen dann weitgehend zum Import-Mapping. Diese Datei können Sie auch an Kollegen oder Fachbereiche zum Befüllen geben.
  3. Daten bereinigen: Vor dem Import die Liste durchsehen — falsche Formate, Freitext statt IP-Adressen, versteckte Leerzeichen und Duplikate verursachen die meisten Importfehler.
  4. Mapping anlegen und als Importprofil speichern: Objekttyp wählen, Identifizierungsfeld festlegen, Spalten den Kategorien und Feldern zuordnen. Das gespeicherte Profil macht den Import wiederholbar.
  5. Klein testen, dann komplett: Vorher eine Sicherung anlegen, den Import über Limit/Offset auf wenige Zeilen begrenzen, ein importiertes Objekt prüfen — erst dann den vollen Lauf starten. Einen „Rückgängig"-Knopf gibt es nicht.
Aus über 190 Calls

Die häufigsten Fallen beim CSV-Import

Diese Punkte tauchen in den Mastery-Calls immer wieder auf — wer sie kennt, spart sich das Aufräumen hinterher.

Identifizierungsfeld falsch gewählt

Das Matching entscheidet, ob i-doit ein Objekt aktualisiert oder neu anlegt. Typische Schlüssel: Objekttitel, Seriennummer, Inventarnummer. Ist das Feld in einer Zeile leer oder abweichend geschrieben, entsteht eine Dublette.

„Leerwerte übernehmen" auf Ja

Steht die Option auf Ja, löschen leere Zellen Ihrer Datei vorhandene Werte in i-doit — etwa ein bereits gepflegtes Ablaufdatum. Im Standard (Nein) bleiben bestehende Werte erhalten.

Multi-Value-Optionen verwechselt

Bei Kategorien mit mehreren Einträgen (z. B. Kontaktzuweisung) macht die Import-Option den Unterschied: Hinzufügen erzeugt bei jedem Lauf Duplikate, „Leeren und neu befüllen" ersetzt den Bestand. Vorher überlegen, was gewollt ist.

Dialog-Werte nicht exakt getroffen

Werte für Dialogfelder müssen exakt so geschrieben sein, wie i-doit sie kennt — sonst wird der Datensatz still verworfen oder der Wert bleibt leer. Im Zweifel vorher einen Export desselben Feldes ansehen.

Excel-Tücken beim Speichern

Falsches Dateiformat, unerwartete Trennzeichen oder Umlaut-Probleme zeigen sich im Log als „Objekt nicht erstellt, kein Titel angegeben". Ein Blick in die Rohdatei mit einem Texteditor deckt das schnell auf.

Referenzen ohne Regeln

Spalten wie Standort oder Kontakt werden über den Objekttitel aufgelöst. Legen Sie bewusst fest, ob fehlende Zielobjekte automatisch angelegt werden dürfen — sonst entstehen ungewollt neue Objekte oder leere Verknüpfungen.

Häufige Fragen

CSV-Import: Was in den Calls gefragt wird

Ja. Der CSV-Import unterstützt praktisch alle Felder, auch die aus selbst angelegten Kategorien — sie erscheinen im Mapping unterhalb der Standardkategorien des Objekttyps. Voraussetzung: Die Kategorie ist dem Objekttyp vorher zugewiesen.
Über die Identifikationsfelder: i-doit prüft anhand von Titel, Seriennummer, Inventarnummer oder Hostname, ob das Objekt schon existiert, und aktualisiert es dann statt neu anzulegen. Wichtig bei Daten aus mehreren Quelllisten — und die Schlüsselwerte müssen überall identisch geschrieben sein.
Ja — ein gespeichertes Importprofil lässt sich automatisiert ausführen, etwa mit einer Datei, die Fachbereiche regelmäßig in einem Netzwerkordner ablegen. Planen Sie dann aber eine Kontrolle ein: Ohne Blick auf die Oberfläche fallen Datenfehler wie abgewandelte Objektnamen erst spät auf.
Einzelne Felder tragen an verschiedenen Stellen unterschiedliche Namen — im Report Manager etwa „Bezeichnung", im Import-Mapping „Objekttitel". Das ist kein Fehler Ihrer Datei; im Zweifel die Auswahlliste im Mapping durchgehen.
Nicht jedes Feld ist über den CSV-Import erreichbar — einzelne Multi-Value- und Referenzfelder gehören dazu. Dann führt der Weg über die JSON-RPC-API, entweder per Skript oder mit Automatisierungswerkzeugen wie n8n.

Wie geht es weiter?

Vom Import zur gepflegten CMDB

Im kostenlosen i-doit-Training lernen Sie die Grundlagen strukturiert — und in der i-doit Mastery beantwortet der KI-Wissens-Chat Fragen wie diese aus über 190 aufgezeichneten Live-Calls, mit Sprung an die passende Stelle im Video.